Lehre

Jede meiner Lehrveranstaltungen ist ein Angebot an die Studierenden, mit mir zu lernen und zu wachsen. Wir entdecken Konzepte und Theorien in der wissenschaftlichen Fachliteratur und reflektieren gemeinsam ihre Bedeutung, idealerweise am konkreten Beispiel oder in einem Praxisprojekt.

Meine Rolle sehe ich darin, Studierende für Themen zu begeistern, ihnen Wege zu ihren Lernzielen zu weisen und sie auf dem gemeinsamen Weg zu inspirieren. Auf mein Feedback ist Verlass. Ebenso verlasse ich mich darauf, dass die Studierenden sich offen für Neues zu zeigen, sich einbringen und ihr Wissen erweitern wollen. Bisher wurde ich nicht enttäuscht.

Nachhaltigkeitswissenschaften ganz praktisch

Meine Lehrveranstaltung im Minor Nachhaltigkeitswissenschaften, die ich an der Leuphana Universität Lüneburg gehalten habe, veranschaulicht meine Idealvorstellung von Lehre. Das Projektseminar widmete sich über zwei Semester Herausforderungen des nachhaltigen Konsums. Die Studierenden aus diversen Disziplinen – u.a. Politik-, Kultur- und Betriebswissenschaftler*Innen – bildeten schnell interdisziplinäre Teams und verließen gerüstet mit wissenschaftlichen Werkzeugen wie Methoden, Theorien und Modellen den Campus, um ihre Projektideen und ihr neues theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und zu testen. Hierzu kooperierte jedes Team mit lokalen Partnerorganisationen.

So kam es in Lüneburg zu neuen Ideen für eine Kaffeehaus-Kultur auf dem Uni-Campus. Weiter untersuchten wir in Kooperation mit Schrebergärten, ob und wie Menschen ihr Konsumverhalten ändern, wenn sie aktiv gärtnern. Im Austausch mit einer Tiny House Initiative erforschten wir alternative Wohnkonzepte. Bei den Studierenden kam das angewandte Format der Lehrveranstaltung super an und mir hat es ebenso großen Spaß gemacht.